Hörbuch Antimachiavell

Die kleine Schrift, die in diesem Hörbuch dem geneigten Zuhörer vorgestellt wird, stammt aus der Feder des Preußenkönigs Friedrich II., genannt der Alte Fritz. Er verfasste sie 1739 als junger Mann im Alter von 27 Jahren und nannte sie den „Antimachiavell“. Damit nimmt er Bezug auf den berühmten „Principe“ des Politikers und Staatsphilosophen Niccolo Machiavelli, die im Jahre 1532 veröffentlicht wurde ­­– also bereits über zweihundert Jahre zuvor. Die Schrift Machiavellis erschien dem jungen Friedrich als eine Anleitung zum zynischen Machtgebrauch jeden Herrschers. Dies war pointiert, aber verkürzt. Der Kronprinz, sehr streng erzogen, mit einer Neigung zu Kultur und Kunst, stand als junger Mann in engem Kontakt und Briefwechsel mit dem französischen Philosophen Voltaire. Voltaire hatte Machiavelli in einer seiner Schriften zu den großen Männern gezählt, was den jungen Friedrich empörte. Hieraus erwuchs wahrscheinlich sein Wunsch, eine Gegenschrift zum „Principe“ zu verfassen und sein Gegenbild eines guten und gerechten Herrschers zu entwerfen. Wir gewinnen so einen spannenden Einblick in seine Ideale und Gedankenwelt kurz vor seinem Herrschaftsantritt.

Autor: Friedrich der Große, Sprecher: Alexander Senger,
Regie/ Akustik: Gesa Alena Linnemann

Laufzeit: ca. 75 Minuten    ISBN 978-3-86292-508-7
(1 Audio-CD in hochwertigem Digipack, in Kürze erhältlich)

Als mp3-Download (DRM-frei) inkl. jpeg-Cover erhältlich (ISBN 978-3-86292-511-7)

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  1. Einführung
  2. Vorwort
  3. Ursprung der Herrschergewalt
  4. Der Fürst als oberster Kriegsherr.
  5. Wege zum Nachruhm
  6. Ratgeber der Fürsten
  7. Diplomatische Verhandlungen und gerechte Ursachen zum Kriege